Historie von Manfred Berger

Älteste Erwähnung des Wortes Husar in einer Schlachtordnung

Der Begriff Husar

Husaren sind eine Truppengattung der leichten Kavallerie, deren Ursprünge in Kroatien, Ungarn, Serbien, zu suchen sind. Nicht eindeutig geklärt ist die Wortetymologie, man nimmt an, dass der Begriff auf das lateinische Wort, 'Cursor' zurückgeht, das bedeutete 'schneller Bote'. Auf dem Balkan im 14. Jahrhundert zu gusar, husar transformiert bezeichnete das Wort damals einen berittenen Räuber. Ebenso könnte der Begriff 'Husar' auf das italienische 'Corsaro' (Korsar, Seeräuber, Streifzügler) zurückgehen. Aus einer französischen Quelle (La Colonie 1634) stammen die folgenden Sätze: "...eigentlich sind sie berittene Piraten. In der Art wie sie angreifen ist keine Regel zu erkennen, und darum ist es fast unmöglich, gegen sie zu kämpfen...".
Eine andere mögliche Erklärung wäre das ungarische Zahlwort 'húsz' (20); der Name bezöge sich dann auf Rekrutierungsmodalitäten der alten ungarischen Reiterei: 20 Häuser hatten je einen bewaffneten Reiter zu stellen. Später wurde so die gesamte ungarische Reiterei (huszár) bezeichnet.

Ungarisch-kroatische-Streifhusaren

Nach der Niederlage in der Schlacht von Nikopolis traten vermutlich Teile der von den Osmanen besiegten bosnischen Streitkräfte in ungarische Dienste. Ausgerüstet mit Lanze, Schild und Säbel kämpften sie als leichte Kavallerie. Erstmals schriftlich erwähnt sind die "husarones" 1481 (der genaue Ursprung der Husaren ist unbekannt) in einem auf Latein abgefassten Brief des Ungarnkönigs Matthias Corvinus (1440-1490).

Ungarischer Husar um 1670

In seiner Heeresordnung waren Husaren als reguläre, in geschlossener Formation kämpfende, taktische Einheiten eingeteilt.

Zischägge. Die spitz zulaufende Form weist auf ein türkisches Vorbild hin.

Um diese Zeit begegnet man bereits der Bezeichnung Husar für den ungarischen leichten Reiter. Diese frühen Husaren trugen Helme (Zischäggen), im türkischen Stil (siehe Abb.) Panzer,Schilde (bezeichnet als"Tartschen"), Säbel, Streitkolben und Lanzen. Ihre Beweglichkeit machte die Husaren gegenüber den schwer gepanzerten Reitern sehr erfolgreich, und daher waren seit dem 16. Jahrhundert "husarische Reiter" auch in anderen Heeren anzutreffen.

Polnische Flügelhusaren

Unter ungarischem Einfluss fanden die Husaren zunächst als leichte Kavallerie Eingang in das polnische Heer. Der Wandel zur schweren Reiterei, die das mittelalterliche Ritteraufgebot ersetzte, fand Ende des 16. Jahrhunderts unter König Stefan Batory seinen vorläufigen Abschluss. Die gepanzerten polnischen Flügelhusaren (Hussaria) trugen Brustpanzer, Armschienen und kniehohe Lederstiefel.

Leichter Panzer der polnischen Flügelhusaren

Der Name Flügelhusaren geht auf zwei am Rückenpanzer befestigten großen Flügelstangen zurück. Sie schützten den Rücken vor Säbelhieben und wehrten die von den feindlichen Tataaren verwendeten Fanglassos ab. Mit der Lanze als Hauptwaffe ausgerüstet, trugen die Flügelhusaren ihre Attacken in geschlossener Formation vor. Neben dieser schweren Schlachtenkavallerie hielten sich, in Ungarn wie in Polen, leicht bewaffnete Husaren als Aufklärungstruppe. Deren Taktik und Ausrüstung wurden seit Beginn des 17. Jahrhunderts europaweit kopiert.

Die Husaren der Neuzeit

Bis Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte sich daraus eine Form der leichten Kavallerie, die für ihre Beweglichkeit bekannt war. Diese neuere Form hat das Bild der Husaren geprägt; wenn heute umgangssprachlich von "Husaren" die Rede ist, sind immer diese Truppen gemeint. Die ersten westeuropäischen Husareneinheiten wurden in Österreich und Frankreich aufgestellt. Den anfangs unter serbisch-ungarischen Söldnern rekrutierten Husaren blieb die Anerkennung als vollwertige Soldaten lange verwehrt.

Husaren um 1720.

Schlechter besoldet und von der Generalität misstrauisch beäugt, vollzog sich die Emanzipation dieser exotischen Truppe nur zögerlich. Erst zur Mitte des 18. Jahrhunderts hin mussten in Gefangenschaft geratene Husaren nicht mehr fürchten, als irreguläre Kämpfer vom Kriegsgegner getötet zu werden. Aus den Husaren entwickelte sich eine Form der leichten Kavallerie, die bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts in fast allen europäischen Ländern etabliert war.

5.Husarenregiment um 1771

Typisch wurde die aus der ungarischen Nationaltracht entwickelte Uniform: Flügel- bzw. Pelzmütze (Kolpak), eng anliegende Hosen (Stradivari) und verschnürte Jacken (Dolman). Die Bewaffnung bestand aus einem Säbel, ein bis zwei Pistolen und einem kurzläufigem Karabiner. In dieser Form kämpften Husareneinheiten bis zum ersten Weltkrieg. Hauptaufgabe dieser mit wendigen kleinen Pferden ausgerüsteten Reiter waren nicht nur die Attacke in entwickelter Linie, sondern die der Schlacht vorangehende Aufklärung, die Sicherung und Tarnung des eigenen Trosses, die Lähmung der gegnerischen Versorgung und dessen Nachrichtendienstes sowie die Verfolgung des geschlagenen Feindes.
Das war - vor der Aufstellung der großen Nationalarmeen - die Art der Kriegsführung die man Kleinkrieg und später Guerilla nannte.
Durch die Erfolge in dieser Taktik wurden die Husaren, im Lauf der Kriege des 18. Jahrhunderts berühmt, man lobte ihre Kühnheit, ihren guten militärischen Instinkt und Findigkeit im Patrouillendienst.

Husaren in Preußen

5.Husaren Regiment von Ruesch 1744

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden Husarenregimenter auch in deutschen Landen aufgestellt. Die preußische Heeresleitung organisierte 1721 in Insterburg eine 2 Schwadronen starke Husareneinheit aus ungarischen und rumänischen Reitern. Friedrich Wilhelm I. äußerte sich 1730 sehr zufrieden über diese Husaren und verfügte, dass ihr Stand verdoppelt werden sollte. Zugleich ließ er eine Gardehusarenschwadron in der Hauptstadt aufstellen. Die deutschen Husaren konnten also auf zwei unmittelbare Vorfahren zurückblicken: Auf die Insterburger Husarenschwadron und die Berliner Gardehusaren aus denen später die Zieten-Husaren hervorgingen.
Diese Husaren hatten sich indessen die husarische Kampfweise noch nicht angeeignet, und zu diesem Zweck entsandte er 1735 den Rittmeister Hans Joachim von Zieten, den eigentlichen Gründer der preußischen Husaren, in den rheinischen Feldzug, damit er die Kampfweise der ungarischen Husaren genau beobachtete. Die Weisung des Königs lautete: "... auch ihr Reglement ist zu beobachten damit wir alles, was wir von ihnen lernen, bei unseren Husaren einführen können ..." Zietens ungarischer Lehrmeister wurde übrigens Oberstleutnant Baranyay. Die beiden Kavalleristen schlossen Freundschaft, doch das Schicksaal fügte es, dass sie sich nach einigen Jahren bei Rotschloß als Gegner gegenüberstanden. Barayay verlor sein Pferd und konnte sich nur mit Mühe aus dem Gefecht retten. Am folgenden Tage ließ er seinen Trompeter, mit einem Brief zu Zieten reiten, indem er seinem besten Schüler zu dessen Sieg gratulierte. Den eigentlichen Ausschlag zum Ausbau der leichten Kavallerie,gab jedoch die Schlacht bei Mollwitz 1741,

Hans Joachim v. Zieten 1699-1786

als Preußen und Österreicher sich im 1. Schlesischen Krieg gegenüberstanden. Nach dieser verheerenden Niederlage, erkannte König Friedrich II. die Bedeutung einer zeitgemäßen Kavallerie, als entscheidenden Faktor bei der Gewinnung einer Schlacht. In der Folgezeit versuchte Preußen, die Husaren als mustergültige leichte Kavallerie auszubauen und brachte tatsächlich eine Reihe hervorragender Kommandeure hervor, wie Zieten, Seydlitz, Belling, Puttkammer, Natzmer und Kleist. Am Ende der Regierungszeit Friedrichs II, waren es 10 Husarenregimenter zu 10 Eskadrons (1 Eskadron = 150 Mann 5 Offiziere); jedes Regiment war in 2 Bataillone aufgeteilt. Im Anschluss an die verheerende Niederlage gegen Napoleon wurde das preußische Heer grundlegend umgestaltet. Die strategischen und taktischen Aufgaben der Husaren sind nach den Bestimmungen der nach 1815 herausgegebenen Reglements dieselben geblieben, in den Jahren des napoleonischen Kriege zugekommen waren. Nach wie vor zählte die im Kriege so wichtige Nah- und Fernaufklärung sowie die Sicherung der eigenen Truppe, zu ihren wichtigsten Aufgaben. Kam es zu einer Schlacht, war es Sache der Husaren, einen raschen, umfassenden Angriff zu führen.

Husarenkarabiner um 1800

Deutsches Reich

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählte das deutsche Heer 20 Husarenregimenter. Wie auch die Dragoner waren sie ausgerüstet mit dem leicht gebogenen Krummsäbel (eingeführt 1889) und dem Karabiner 88.

Husaren beim Manöver in der Nähe von Berlin 1908

Doch trotz dieser großen Zahl und ihrer modernern Bewaffnung, hatten die Husaren als militärische Streitmacht baldausgedient. Die Dämmerung warf ihre Schatten schon im vorigen Jahrhundert voraus. Vertieft und verbreitet hat sie sich in den Jahren des ersten Weltkrieges. Er brachte für die Husaren eine Krise aus der es keinen Ausweg mehr gab. Nicht nur weil sie den Kampf unter vielfach erschwerten Bedingungen aufnehmen mussten, nicht weil dieser Krieggrößere Opfer als jeder vorangegangene forderte, sondern einfach darum, weil er alles das beseitigte, was einen Husaren zum Husaren gemacht hatte. Die Husaren mussten- von wenigen Ausnahmefällen abgesehen- im wesentlichen den durch so viele Jahrhunderte ruhmreichen Kampf zu Pferd aufgeben, mussten die für sie so charakteristische farbige, mit Schnüren verzierte Uniform ablegen und als letztes und schwerstes Opfer sich von ihren getreusten Kampfgefährten, den Pferden, trennen.

Moderne Husaren

In verschiedenen Streitkräften der Welt (Großbritannien, Frankreich, Niederlande) existieren bis heute Husarenregimenter - ebenso wie z.B. Kürassiere und Ulanen. Meist handelt es sich dabei um gepanzerte (Fahr-)Einheiten, die als Traditionsträger der alten Kavallerieregimenter fungieren.

5. Husarenregiment

Am 9. August 1741 wurde das 5. Husaren-Regiment aufgestellt, im Lager von Göttin bei Brandenburg an der Havel unter Major von Mackenrodt, es waren die ersten "Schwarzen Husaren" genannt nach ihrer Schwarzen Uniform.

5.Husarenregiment um 1786

Es gibt zwei Auslegungen zu dieser Uniform:

1. Auslegung

1740 schmückte ein silberner Schädel mit Knochen dahinter gestickt aus Silberfäden- das schwarze Begräbnis-Geschirr des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. In dessen Angedenken übernahm das ins Leben gerufene 5. Husaren-Regiment eine schwarze Uniform mit Totenkopf an der Kopfbedeckung.



2. Auslegung

Zur Uniform des Regiments sei das Tuch benutzt worden, womit der Saal ausgeschlagen gewesen sei, in welchem die Leiche des Königs, auf dem Paradebette gelegen ist. Dieser Saal sei mit weiß gestickten Totenköpfen dekoriert gewesen, daher stamme der Totenkopf.



Husar 5. Regiment um 1807

Das Regiment erreichte am 03. Mai 1742 volle Ausrüstung und Kriegsstärke und rückte in den 1. schlesischen Krieg aus. Kam jedoch wegen des im nächsten Monat eintretenden Friedens nicht mehr zum Einsatz. Der Ernstfall kam jedoch wenig später im 2. Schlesischen Krieg. Auf Grund seiner unnachgiebigen Härte im Gefecht von Moldautheim kam das Regiment in den Ruf kein Pardon zu geben. Diesen Ruf verfestigt das Regiment in den nun folgenden Schlachten und Kriegen. Das Regiment entwickelte sich zum Schrecken des Gegners, weshalb es von Friedrich d. Großen mit vielen außerordentlichen Gunstbeweisen bedacht wurde. Diesen Ruf bewahrt das Regiment auch in der Auseinandersetzung mit Napoleon 1806.
Bei der Reorganisation des Preußischen Heeres wurde dem Regiment in Anerkennung der bisherigen Verdienste mit ACO vom 7.9.1808 der Name Leibhusaren Regiment und Garde-Status verliehen. Wegen der Neugliederung des Heeres wurde das Regiment am 20.12.1808 in das 1. und 2. Leibhusaren-Regiment geteilt, sollte sich aber als ein Korps verstehen.
In den nun folgenden Befreiungskriegen wurden die Regimenter erneut der Schrecken der Gegner. Auch die  nachfolgenden Einsätze des Regimentes u. a. in Königgrätz 1866 und in Frankreich 1870/71 glichen einem Sturmlauf. Abweichend von den anderen Husarenregimentern erhielten die Leibhusaren 1892 Totenkopf-Flaggen an den 1890 eingeführten Lanzen. 1899 wird Major v. Mackensen, der spätere Feldmarschall, Führer und nachmalig Kommandeur des 1. Leibhusarenregimentes. Die Leibhusaren erhalten verschiedentlich hohe Gunstbeweise ihrer Souveräne. Aufgrund des hohen Ansehens der Regimenter werden diese, einem lang gehegten Wunsch entsprechend, am 14.9.1901 in Danzig Langfuhr erneut vereinigt und als Leibhusaren-Brigade im XVII. AK unter General v. Mackensen formiert. Leider kommt der Ernstfall in Gestallt des 1914 ausbrechenden 1. Weltkrieges schneller als erwartet. Auf allen Kriegsschauplätzen zahlten die Leibhusaren eingedenk ihrer Tradition einen hohen Blutzoll, bis sie am 2.2. 1919 in Danzig Langfuhr demobilisiert wurden.

1.Leib Husaren Regiment Nr. 1

Stiftungstag und Werdegang

9.8.1741 aus je einer zusammengestellten Eskadron des Preußischen Husarenkorps und des Hus. Rgts. Bandemer, welche im Lager von Göttin zusammengezogen waren, sowie 3 neu geworbenen Esks. als Regiment Schwarze Husaren unter Oberst von Mackerodt errichtet.

Offizier des 1. Leibhusaren Regiments

1763 auf 10 Esks. vermindert.

1788 Bosniaken-Korps (10 Fahnen stark) vom Regiment abgetrennt.

16.10.1807 Regiment auf 8 Esk. vermindert.

7.9.1808 Leib-Hus. R. 4

0.12.1808 Teilung in 1. Leib-Hus. R. (I.Bat.) u. 2. Leib-Hus. R (II. Bat.); Rgtr. zu 4 Esks., Gen. Maj. v. Prittwitz soll als Chef beider Rgtr. betrachtet werden.

28.11.1812 mit der 1. u. 4. Esk. 2. Leib-Hus. Rgts. als kombin. Leib-Hus. Depot in Tilsit vereinigt. 29.1.1813 werden aus diesem 2 Esks. gebildet.

28.11.1812 mit der 1. u. 4. Esk. 2. Leib-Hus. Rgts. als kombin. Leib-Hus. Depot in Tilsit vereinigt. 29.1.1813 werden aus diesem 2 Esks. gebildet.

5.11.1816 1. Hus. R.(1. Leib-Hus. R.)

10.3.1823 1. Hus. R.(gen. 1. Leib-Hus. R.)

13.8.1846 1. Hus. R.(1. Leib-Hus.R.)

7.5.1860 5 Esk. zum 4. kombin. Drag. R. (Nr. 7)

4.7.1860 1. Leib-Hus. R. (Nr.1)

7.5.1861 jetzige Benennung

27.9.1866 5. Esk. an Drag. R. 10 abgegeben. 1

10.1897 Detachement Jäger zu Pferde des XVII. A K. zugeteilt

1901 zum Kür. R. 5.

Leib Husaren Regiment Viktoria von Preußen Nr. 2

Stiftungstag und Werdegang

Offizier des 2. Leibhusaren Regiments

9.August 1741 Errichtung des Regiments Schwarze Husaren. Beide Leib-Husaren-Regimenter tragen bis 1808 die gleiche Tradition.

20.Dezember 1808 aus dem II. Bataillon (4 Eskadrons) als Leib-Husaren-Regiments wird das 2.Leib-Husaren-Regiment gebildet.

5.November 1816 Umbenennung in 2. Husaren-Regiment (2.Leib-Husaren-Regiment).

10.März 1823 Namensänderung: 2. Husaren-Regiment (genannt 2.Leib-Husaren-Regiment)

13.August 1846 Namensänderung in 2. Husaren-Regiment (2.Leib-Husaren-Regiment)

23.März 1860 Bildung der 5. Eskadron.

4.Juli 1860 Namensänderung in 2. Leib-Husaren-Regiment Nr.2

7.Mai 1861 Namensänderung: 2. Leib-Husaren-Regiment Nr.2.

27.September 1866 Abgabe der 5. Eskadron an das Dragoner-Regiment Nr.14

22.März 1888 Namensänderung: 2. Leib-Husaren-Regiment Kaiserin Nr.2

10.August 1901 Namensänderung: 2. Leib-Husaren-Regiment Viktoria von Preußen Nr.2

Husaren in Mainz

Der Namensgeber ist das am 9. August 1741 gegründete 5. Husarenregiment auch Regiment Schwarze Husaren genannt.

In Anerkennung der bisherigen Verdienste vom 7.9.1808 wurde der Name Leibhusaren Regiment und Garde-Status verliehen. Die Uniform unserer Garde ist die des am 20. Dezember 1808 gegründeten 2. Leib-Husaren-Regiment Viktoria von Preußen Nr. 2 (Teilung des 5. Husarenregiments in 1. und 2. Leib-Husaren-Regiment).
Der Grundgedanke war eine Garde zu gründen die einen historischen Bezug zu Mainz hat, diesen stellt das 2. Leib-Husaren-Regiment her. In den Befreiungskriegen zwischen dem Napoleonischen Frankreich und Großbritannien, Russland, Preußen, Schweden, Österreich und zahlreiche deutsche Kleinstaaten (sechste Koalition der so genannten Koalitionskriege von 1792-1815) waren Napoleons Truppen auch in Mainz. Vom 17.11. - 28.11.1813 war das 2. Leib-Husaren-Regiment an der Belagerung von Mainz beteiligt, um die Stadt zu befreien.
Die Schwarzen Husaren Mainz wurden als Stadtgarde gegründet und verfolgen den Zweck der Pflege und Erhaltung des traditionellen Brauchtums des heimatlichen Karnevals. Insbesondere möchte unsere Garde das Bild der Mainzer Straßenfastnacht mit seiner aufwendigen Husarenuniform bereichern und mit seinem vorbildlichen Auftreten für die Erhaltung karnevalistischen Traditionen werben.